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wieder was dazugelernt | Thematik: Gebärdensprache - Druckversion

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wieder was dazugelernt | Thematik: Gebärdensprache - OhrAkel - 03.01.2019

Voraussetzung für soziale Intelligenz ist die Evolution der Empathiefähigkeit, bzw. die Fähigkeit, sich in die Lage des anderen zu versetzen (Theorie of Mind, kurz "ToM"), eine Fähigkeit, die entwicklungsbiologisch offensichtlich an der Ausbildung der Spiegelneuronen geknüpft ist. Die Spiegelneuronen wurden bereits 1995 von dem Italiener Giacomo Rizzolatti bei Makaken entdeckt, inzwischen sind sie auch beim Menschen in Broca-Zentrum nachgewiesen worden und stehen offenbar mit Empathie, Sprachfähigkeit in Verbindung
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Bereits in einem Beitrag des ARCHIV-Forums konnte ich so einige Unterlagen zur Verfügung stellen, welche die Sprachanbahnung mittels Gebärden (GuK) behandelten. Bei einer letzten Austauschrunde mit sehr interessenten Teilnehmern wurde mir zudem berichtet, dass bereits die Kelten (vom 4. bis 7. Jahrhundert) Buchstaben durch Handzeichen ausdrückten. Das Oghamalphabet, als eine geheime Kommunikationsmöglichkeit, wurde benutzt, damit andere Anwesende wie zum Beispiel die Römer nicht erfuhren, was gesagt wurde. Dies ging so lange gut, bis die Römer genug davon hatten und die Handgesten per Gesetz verboten. 
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Querverweis in das ARCHIV-Forum
Sprachanbahnung mittels Gebärden (GuK)